Das Java-basierte Content Management System "cira" der Firma Web Arts soll um einen konfigurierbaren und modular aufgebauten Editor für die eigentlichen Inhalte erweitert werden.
Ausgangssituation
Mit dem Editor werden die Inhalte des jeweiligen zu bearbeitenden Dokuments,
z.B. einer Internetseite, in strukturierter Form eingegeben und bearbeitet.
Über eine Konfigurationsdatei hat der Entwickler der Website die
Möglichkeit, sehr spezifische und komplexe Vorgaben über die Möglichkeiten
des Redakteurs zu machen, die vom Prinzip her vielleicht am ehesten mit
einer XML-Schema-Definiton zu vergleichen sind: Ein Dokument kann fest
vorgegebene Felder enthalten, die teilweise Pflicht sind, teilweise optional
gefüllt werden können. Hinzu kommen so genannte Content-Module, die der
Redakteur im Rahmen von bestimmten Vorgaben in das Dokument einfügen kann -
beispielsweise "Textabschnitt mit Bild", "Werbebanner", "Loginbox" oder
"Liste mit aktuellen Meldungen". Nicht jeder Modul-Typ lässt sich in jeden
Dokument-Typ einfügen, und auch die Orte im Dokument, an denen Module
eingefügt werden können, die Anzahl der Module eines Typen usw. lassen sich
vorkonfigurieren. Nachdem der Redakteur ein solches Modul dem Dokument
hinzugefügt hat, erscheinen entsprechend neue Felder und
Eingabemöglichkeiten - und ggf. auch neue Möglichkeiten, weitere Module
einzufügen.
Die grundlegenden Konzepte für diesen Editor und dessen Konfigurierbarkeit
und die Repräsentation der Daten im XML-Format wurden bereits im Rahmen
einer Diplomarbeit entwickelt. Es existiert auch ein funktionierender
Prototyp, der mit Java Server Faces umgesetzt wurde.
Aufgabenstellung
Es soll eine Benutzeroberfläche für den Editor unter Berücksichtigung von
Usability-Grundsätzen und Nutzertests entworfen (Wireframing) und umgesetzt
werden. Für die Umsetzung soll die JSF- Komponentenbibliothek "Rich Faces"
eingesetzt werden. Die Benutzeroberfläche soll möglichst weitgehend von AJAX
Gebrauch machen: Module sollen dynamisch hinzugefügt oder entfernt, auf- und
zugeklappt, sortiert und bearbeitet werden, ohne dass die gesamte Seite
jeweils neu in den Browser geladen wird. Auch die Validierung mit schnellem
Nutzerfeedback noch während der Bearbeitung, und die Auswahl von Modulen für
das Einfügen soll ohne Neuladen der Seite funktionieren.
Die grafische Gestaltung (Aussehen von Icons und Buttons, Farbklima, etc.)
soll - vorwiegend unter Verwendung von CSS - unabhängig von der Umsetzung zu
einem späteren Zeitpunkt möglich sein (Skinning), aber im Rahmen des
Projekts soll möglichst ein konkretes Design umgesetzt werden.
Rahmenbedingungen
Optimal wäre eine Verbindung aus Praktikum (zum Erlernen der Grundlagen),
Bachelorarbeit (für die konzeptionelle Arbeit, Evaluierung und die
grundlegende Umsetzung) und Nebenjob (für die Designumsetzung, Einbindung
ins System, diverse weitere Arbeiten im Nachgang der Bachelor-Arbeit.
Gerne bewerben Sie sich aber auch, wenn Sie das Thema oder Themenumfeld
spannend finden und nur an einer der Gestaltungsmöglichkeiten Interesse
haben.
oder per Post an:
Web Arts AG
Frau Doris Braun
Seifgrundstraße 2
61348 Bad Homburg